Trockene Augen: Hyaluron-ratiopharm kommt als Geltropfen
Das trockene Auge (Sicca Syndrom) gehört zu den häufigsten Augenerkrankungen. Etwa jede/r fünfte Augenarztpatient:in ist betroffen. Ursachen gibt es viele und ebenso Produkte, die im Rahmen der Selbstmedikation zum Einsatz kommen. Ratiopharm erweitert das Portfolio um Hyaluron-ratiopharm Gel Augentropfen mit 0,3 Prozent Hyaluronsäure.
Ein Gramm Hyaluronsäure kann bis zu sechs Liter Wasser binden. Kein Wunder also, warum die Substanz in verschiedenen Tränenersatzprodukten enthalten ist. Hyaluronsäure besitzt aber nicht nur ein hohes Wasserbindungsvermögen, sondern auch gute mucoadhäsive Eigenschaften. Das bedeutet: Hyaluronsäure haftet auf der Augenoberfläche an, bildet ein dünnes Hydrogel, das Wasser bindet, und sorgt für einen gleichmäßigen, stabilen und lang haftenden Feuchtigkeitsfilm. Das Ergbenis: Die Viskosität wird erhöht, der Tränenfilm stabilisiert und das Auge vor Austrocknung geschützt.
Ratiopharm hatte bislang befeuchtende Augentropfen zu 0,1 Prozent Hyaluronsäure im Portfolio. Im Rahmen der Selbstmedikation stehen nun auch Hyaluron-ratiopharm Gel Augentropfen 0,3 Prozent zur Verfügung. Laut Hersteller kann durch den hohen Gehalt an Hyaluronsäure die Augenoberfläche besonders intensiv und nachhaltig befeuchtet werden.
Die Zusammensetzung des Medizinproduktes ist an die natürliche Zusammensetzung des Tränenfilms angelehnt. Außerdem ist die Hyaluronsäure nicht tierischen Ursprungs. Konservierungsstoffe sind nicht enthalten. Keimfreiheit ist im Mehrdosenbehältnis dennoch gesichert, nämlich durch das innovative OSD-System der praktischen Quetschflasche. Sie sichert eine einfache Handhabung. Und so kommt der Tropfen ins Auge.
Die Geltropfen können in Kombination mit weichen und harten Kontaktlinsen verwendet werden. Hyaluron-ratiopharm Gel Augentropfen 0,3 Prozent sind unter anderem nach operativen Eingriffen oder bei chronischen Symptomen zu empfehlen.
Trockene Augen sind auf dem Gebiet der Augenheilkunde die häufigste Erkrankung. Fremdkörpergefühl, Rötung, Brennen oder Tränen sind nur einige Symptome, unter denen die Betroffenen leiden. Die Ursachen können vielfältig sein, dazu gehört beispielsweise die Störung des Tränenfilms, die wiederum auf einen Mangel an Tränenflüssigkeit, eine Störung der Meibomdrüsen oder eine Schädigung der Augenoberfläche zurückgeführt werden kann. Aber auch Stress, eine zu geringe Trinkmenge, Büro- und Computerarbeit, Staub, Zugluft oder trockene Heizungsluft können die Entstehung trockener Augen begünstigen.
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